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Samstag, 21. August 2010
Nerviano - Il conto per favore (Im Ziel der Miglia Italia 2010)
Zum Glueck hatte ich mich entschlossen noch eine lange Nacht einzulegen und nur kurz zu schlafen, so dass ich den kuehleren Morgen ausnutzen konnte und nur 3 h in bruetender Hitze fahren musste. Um kurz vor 12 Uhr war ich dann im Ziel und konnte mein Miglia Italia Diplom und die Miglia Italia Finishermedaille entgegennehmen. Was bleibt? Eine tolle Erfahrung, die fuer immr bleibt. Die Erkenntnis, dass die Beine immer treten, egal wie steil die Berge sind oder wie lange die Etappen sind, man muss nur schauen, dass genug Energie zugefuehrt wird. Ausserdem scheint bei mir ab dem dritten Tag ein Trainingseffekt einzusetzen, der das Fahren leichter macht, so geschehen auch bei der diesjährigen Miglia Italia. Die skurilste Situation war sicher, als ich 30 km vor Pomonte so muede war, dass ich draussen fuer 30 min schlafen musste. Ich hatte mich also in den Sitz eines Traktors, der auf einem Feld stand, gesetzt und den Wecker auf 30 min gestellt. Dummerwise hatte ich das Klingeln dann ueberhoert und bin erst aufgewacht (nach 40 min) als ich gerade dabei war aus dem Traktor zu fallen. Es dauerte ca 30 sek, bis ich realiserte, wo und was ich machte. Zum Glueck hatte ich mein Gps dabei, so dass ich nicht in die falsche Richtung weiterfuhr. Aussergewoehnlich war auch die Fahrt ueber die l'eroica, auch wenn sehr schmerzhaft und gefaehrlich.
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